Am Samstag den 21. Juli 2007 fand zum 17. Mal das traditionelle Fischerstechen beim Fischer Lidl in Seeshaupt statt. Mit einer Teilnehmerzahl von 48 “Kämpfern” war dies eines der erfolgreichsten Fischerstechen der vergangenen Jahre. Auch die Besucherzahl ließ für die Veranstalter keine Wünsche offen und das Wetter meinte es – auch schon fast traditionell – gut mit der Veranstaltung. Der Biergarten von Andreas Lidl war bis auf den letzten Platz gefüllt und auch auf den Stegen und der Liegewiese drängten sich die Zuschauer. Die Moderation des Fischerstechens übernahm wie in jedem Jahr Markus Ott, der mit frechen Sprüchen und einem genialen Wortwitz die anwesenden Gäste amüsierte und beizeiten auch die “Matadore” gegeneinander “aufstachelte” um den Kampf ein wenig anzuheitzen. Der bisherige, dreimalige Meisterstecher Andreas Seitz konnte seine Führung bis in die Endausscheidung behaupten, musste sich dann jedoch seinen Titel an Max Rest abgeben. Auf den dritten Platz schaffte es Sascha Soheili, der als “Neuling” eine überragende Darbietung ablieferte. Alles in allem darf das 17. Seeshaupter Fischerstechen als große Gaudi und sehr gelungene Veranstaltung gewertet werden. Die Sieger wurden anschliessend feuchtfröhlich und bis spät in die Nacht gefeiert.
Die besten Bilder des 17. Seeshaupter Fischerstechens finden Sie in den fuenfseenland.de-Bildergalerien.
Archive for Juni, 2008
3,5 Millionen Jahre leben die Blaualgen nun auf unserem Planeten und in den Deixlfurter Seen scheint es den “Viecherln” ihnen am besten zu gefallen. “Viecherl” deswegen, weil die Blaualgen durch ihren vorhandenen “echten” Zellkern in ihrer Gattung sozusagen umgehoben oder umgeordnet werden mussten. Wurden sie früher als Klasse Cyanophyceae den Phycophyta zugeordnet, so zählen die Blaualgen heute zu den Prokaryten. Also wurden aus den Algen Bakterien – also sozusagen aus den Pflanzerln Viecherl. Toll ist das mit der Blaualge trotzdem nicht, denn schon im Jahr 2004 wurde durch die Gemeinde Tutzing für die Deixelfurter Seen (Deixlfurter See, Johanna-Weiher, Klemenz-Weiher, Rüdiger-Weiher, Vogl-Weiher, Resi-Weiher) ein Badeverbot erlassen. Eben weil die Blaualge sich dort so wohl fühlt und das nicht ganz ungefährlich für die Badegäste ist. Hautreizungen und Bindehautentzündugen sind noch die geringsten Übel, die die Blaualge beim Menschen hervorrufen kann. Beim Verschlucken oder der Aufnahme des Badewassers durch die Nasenschleimhäute sind auch Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Atemnot möglich. Damit nun auch die ganz “Wurschtigen” aus den Deixlfurter Seen draussen bleiben, hat die Gemeinde Tutzing gemäß Art. 27 Abs. 4 Nr. 1 des Bayer. Landesstraf- und Verordnungsgesetzes Geldbußen zwischen 5,00 € bis 1000,00 € festgesetzt. Ob nun “Zehen ins Wasser halten” 5,00 € und Badewasser trinken 1000,00 € kosten wissen wir nicht. Ebenfalls wissen wir nicht, wann damit zu rechnen ist, dass das Bedeverbot wieder aufgehoben wird. Darum heisst es für alle Badegäste an den Deixelfurter Seen: “Wir müssen leider draussen bleiben”! Schade eigentlich :-)
Nachdem die Residenz München durch die Sonderausstellung “Bayerns Krone 1806″ (Ausstellungsbeginn am 30. März 2006) in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt, hat die Bayerische Schlösserverwaltung neben der Internetseite zur Sonderausstellung www.bayernskrone.de auch einen eigenen Auftritt für die Residenz München gestaltet. Unter www.residenz-muenchen.de präsentiert sich der jahrhundertlange Regierungssitz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige aus dem Hause Wittelsbach mit umfangreichen Informationen und zahlreichen Abbildungen.
Die neue Internetseite www.residenz-muenchen.de gibt Auskunft über die geschichtliche Entwicklung der Residenz, über das Residenzmuseum, die Schatzkammer, das Cuvilliés-Theater, die Allerheiligen-Hofkirche, die Residenzhöfe sowie den Hofgarten.
Eigene Seiten für Kinder und Jugendliche laden zum Basteln, Tüfteln und Spielen ein. Daneben findet man natürlich auch die gewohnten Informationen wie Anfahrtsskizzen, Öffnungszeiten, Eintrittspreise und weitere Links. Der Internetauftritt ist im Design der Schlösserverwaltung gestaltet, barrierefrei und nach den Richtlinien des W3C (World Wide Web Consortium) programmiert.